bady minck
   
 
geboren in luxembourg, lebt als künstlerin und filmemacherin in wien und in luxembourg, wo sie im spannungsfeld zwischen film und bildender kunst arbeitet. sie studierte bildhauerei an der akademie der bildenden künste in wien (meisterklasse bruno gironcoli) und experimentellen film an der hochschule für angewandte kunst (meisterklasse oswald oberhuber und maria lassnig-klasse). ihre werke finden ebenso verbreitung in kinos, kunsthallen, museen, wie im öffentlichen raum und im world wide web.
   
 
sie ist kreatorin des elektrofrühstücks, konstrukteurin der elektrozellen, sowie entwicklerin der magen-alphabetisierungsaktionen. ihre interventionskunst reicht von graffiti, performance, eat-art und mail-art in den frühen achtziger jahren, objektkunst, installationen, netzkunst, politischer interventionskunst bis zum kunst-wissenschafts-transfer.
   
 
sie ist gesellschafterin der AMOUR FOU filmproduktion in wien und mitbegründerin der produktionsfirma MINOTAURUS film luxembourg, wo sie filme wie "nebel" von matthias müller und "fast film" von virgil widrich produziert.
   
 
ihre filme wurden zu über 300 internationalen filmfestivals eingeladen, unter anderem nach cannes (semaine de la critique 1989 und zur quinzaine des réalisateurs 2003), amsterdam idfa, ann arbor, annecy, berlinale, bilbao, buenos aires, cardiff, chicago, edinburgh, fukuoka, huesca, istanbul, jerusalem, johannisburg, kairo, karlovy vary, krakau, las vegas, locarno, london, los angeles, madrid, melbourne, montreal, new york, osaka, oslo, pesaro, philadelphia, rotterdam, são paulo, san francisco, semarang, seoul, singapur, sydney, tel aviv, tokyo, toronto, warsaw und in werkschauen präsentiert.
   
 
die filme gewannen preise und auszeichnungen in pesaro, saarbrücken, frankfurt, bordeaux, trento, szolnok, graz, wien, rom, london und new york. "im anfang war der blick" wurde in die top ten best films 2003 in trencianske teplice (ost- und zentraleuropäischer film) und melbourne, australien gewählt.
   
 
ihre filme fanden eingang in die sammlungen des centre pompidou in paris; der lexington kentucky university, u.s.a; der cinémathéque luxembourg; der roland collection london & new york; der new york filmmakers coop; der fine art collection, university of florida, u.s.a. und der rockefeller library an der brown university, u.s.a.
   
 
in ausstellungen, personalen und filmschauen präsentierte sie ihr werk u.a. am musée d'art moderne des centre pompidou in paris, auf der weltausstellung lissabon (expo`98), am museum of fine arts houston, in der kunsthalle budapest, der kunsthalle fribourg, in der galerie zacheta warsaw, bei fabrica audiovisual in buenos aires, im landesmuseum linz, in der filmmakers coop in london, am musée d'art moderne mudam, im casino forum d'art contemporain luxembourg, am batofar paris, in der kunsthalle wien, am arts centre plymouth und in den pacific film archives in san francisco.
   
 

als kuratorin stellte sie zahlreiche filmreihen für kulturinstitute, universitäten, kinematheken, kinos und festivals zusammen, u.a. für die akademie der künste berlin, die bogazici universität istanbul, die cinémathèque luxembourg, das wiener filmcasino, das schweizer festival fantoche, das batofar paris, das klangkunstfestival soundart in hannover und das son ambiente festival berlin. im mai 2003 war sie kuratorin des sonderprogramms re<lokal>isierung der internationalen kurzfilmtage oberhausen.

als gastprofessorin unterrichtete sie film und kunst an verschiedenen universitäten und akademien (bogacici university istanbul, fachhochschule joanneum graz, universita di udine, université de luxembourg, shake academy cologne & luxembourg etc.) und hielt zahlreiche workshops und vorträge.

   
   
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