Free Radicals
Musik und Film in verdichteter Form
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Welturaufführung: Biennale di Venezia 2007

Österreichpremiere: Wien Modern 2007

     
     
 



Collage aus Filmstills: Schein Sein (Bady Minck), Parasympathica (Mara Mattuschka), Manufraktur (Peter Tscherkassky), even odd even (Barbara Doser), Le Retour à la raison (Man Ray), Das Sein und das Nichts (Bady Minck), Recreation (Robert Breer)

 
     
     
 

Eine Soirée mit Film und Musik

 
     
  Eine Kooperation des Klangforum Wien
mit Amour Fou Wien & Minotaurus Film Luxemburg
 
     
 

Konzeption: Bady Minck und Bernhard Zachhuber
Musikauswahl: Bernhard Zachhuber und Andreas Lindenbaum
Filmauswahl: Bady Minck

 
     
 

Aufführungen
10.10.2007 -- Biennale di Venezia
01.11.2007 -- Wien Modern
13.04.2008 -- Philharmonie Luxembourg
14.04.2008 -- Palais des Beaux Arts Bruxelles
04.04.2009 -- Lincoln Center New York
12.04.2009 -- Laeiszhalle Hamburg

 
     
     
 

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  Vertrieb: Klangforum Wien  
     
     
  Free Radicals ist ein Cross-Over-Projekt zwischen Musik und Film, das gemeinsam vom Klangforum Wien und dem Film-Laboratorium der Amour Fou Filmproduktion entwickelt wurde. Auf dem Programm stehen kurze Musikstücke und kurze Filme - Kunstwerke also, die im regulären Konzert- und Kinobetrieb nur selten zu hören und zu sehen sind und die in ihrer Kombination neue Rhythmen, Spannungsbögen und Interferenzen zwischen Klang und Bild ermöglichen werden.  
     
  Zentrales Thema ist die Auseinandersetzung mit der menschlichen Wahrnehmung. Dabei wird die Idee des Expanded Cinema auf verschiedene Weisen in den Klang-Raum von Konzertsälen integriert und die Musik zu einer Erweiterung der Seh-Erfahrung: mit den Augen hören, mit den Ohren sehen.  
     
      
     
  Die vielleicht spannendsten Momente des Programms werden diejenigen sein, in denen Filme und Kompositionen in unerwarteter Kombination aufeinander treffen. Für Free Radicals hat das Klangforum Wien drei Kompositionsaufträge für Musik zu "Le retour à la raison" von Man Ray, einem Klassiker des dadaistischen Kinos, an Theo Verbey, Misato Mochizuki und James Clarke vergeben. Wir stellen die These auf, dass das Publikum bei ihrer Aufführung drei verschiedene Filme wahrnehmen wird.  
     
  Eine zweite Achse zwischen Sehen und Hören bilden die beiden Filme, welche die Filmemacherin Bady Minck für Free Radicals entwickelt hat. Hierbei verlief der Schöpfungsprozess umgekehrt, das Ausgangsmaterial bildete die Musik. Darsteller beider Filme sind der Komponist und Dirigent Beat Furrer sowie die Musiker des Klangforum Wien.  
     
       
     
  Die Filme und Musikstücke ermöglichen eine konzentrierte Reise von der radikalen Avantgarde der 20er Jahre hin zu den aktuellsten Strömungen audiovisueller und musikalischer Kreation. Der Reiz und die Besonderheit des Programms liegen darin, jedes einzelne Werk (ob Musikstück oder Film) für sich sinnlich in seiner vollen künstlerischen Breite erfahrbar zu machen - und die Arbeiten gleichzeitig rhythmisch so zu kombinieren, dass im Aufeinandertreffen von Bildern und Tönen eine neue Einheit entsteht, ein vielseitiger Abend des Zusammenführens und der Brüche, der Entspannung, Verdichtung und Aktivierung aller Sinne.  
     
  In Free Radicals verschmelzen Konzert und Kinematographie in einer Symphonie der Bilder und Klänge, in Klangstakkato und Bilderflut.  
     
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