| Free Radicals Musik und Film in verdichteter Form |
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| Filmprogramm | ||
| Das cinematographische Spektrum reicht von Man Ray, dem Pionier des Dada und des surrealistischen Kinos, und Filmen im Geiste der Bildmusik-Kompositionen von Oskar Fischinger aus den 30er Jahren über Len Lyes in den 50er Jahren entstandene Film-Scratchings, Robert Breers visuelles Pop-Art-Gedicht "Recreation" bis hin zu aktuellen Arbeiten von international anerkannten FilmkünstlerInnen. | ||
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| Man Ray: Le retour à la raison (1923)
Maya Deren: A Study in Choreography for the Camera (1945) Robert Breer: Recreation (1957) Peter Tscherkassky: Manufraktur (1985) Mara Mattuschka: Parasympathica (1986) Pipilotti Rist: Blutclip (1993) Tim MacMillan: Ferment (1999) Jòzef Robakowski & Paul Sharits: Uwaga: Swiatlo! (2004) Barbara Doser: even odd even / distilled (2007) Bady Minck: Das Sein und das Nichts (2007) Bady Minck: Schein Sein (2007) |
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| Filme von Bady Minck | ||
| Der Kurzfilm Schein Sein entstand zu dem Stück "Madame Press died Last Week at Ninety" von Morton Feldman und spielt mit den Wahrnehmungsebenen von Hören und Sehen, mit der Täuschung der Augen und Ohren sowie mit der Spannung zwischen zweidimensionalem Abbild und dreidimensionalem Raumbild. | ||
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| Der zweite Film Das Sein und das Nichts entstand zu Beat Furrers Stück "Ein Lied, das über das Ende des Liedes hinaus ein anderes Ende finden wollte". Hier werden die Parameter der Entstehung von Musik sichtbar gemacht, Musik wird in Bilder gegossen: what you see is what you hear. Der Film zeigt die Dominanz der Musik über die Körper, ihre Anwesenheit und ihr Verschwinden. Der Dirigent Beat Furrer tritt auf als Dompteur der Zeit und als Herr über die Stille. Die voranschreitende Dekonstruktion der Musik wird visuell von einem dekonstruierten Bild begleitet. | ||
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