| Film-contribution to Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken - Teil II. Memoirs of My Nervous Illness - Part II. |
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by Ernst Schmidt junior & Peter Tscherkassky Experimental Feature l Austria 1987 - 93 l 16mm l colour l 84 minutes |
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| Part I. 1987 by Ernst Schmidt junior l 16mm l colour l 24 min Part II. 1988 by Ernst Schmidt junior l 16mm l colour l 30 min Part III. 1993 concept by E. Schmidt jr., finished posthumously by Peter Tscherkassky l16mm l colour l 30 min |
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| Part by Bady Minck Austria 1987 l b&w l 16mm l 1 minute |
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| Verleih / Distribution: Sixpack Film | ||
Der Film Denkwürdigkeiten eines
Nervenkranken versucht eine filmische Umsetzung der Aufzeichnungen eines
Nervenkranken. Die Vorstellungen und Visionen von Daniel Paul Schreber
bilden ein in sich logisches, durchdachtes, so besehen absolutes System.
Schreber war einer der berühmtesten Patienten Sigmund Freuds und
der Sohn des Erfinders der Schrebergärten. Er hatte die exhibitionistische
Neigung als Richter sein Seelenleben zu veröffentlichen. |
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The Film Memoirs of My Nervous Illness
involves the filmic interpretation of the records of a mentally ill person.
The ideas and visions of Daniel Paul Schreiber form a system that is,
in itself, logical, well considered, in this sense absolute and correct. |
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| 1988 starb Ernst Schmidt jr., der wohl
eigenwilligste Filmemacher unter Österreichs Filmavantgardisten.
Vor seinem Tod arbeitete er an der filmischen Umsetzung der "Denkwürdigkeiten
eines Nervenkranken", der um die Jahrhundertwende entstandenen kuriosen
Auto-Krankengeschichte des berühmten Paranoikers Dr. Daniel Paul
Schreber (Sohn des Namensgebers der Schrebergärten). Das Projekt
drohte unvollendet zu bleiben, also setzten die Regissseure Peter Tscherkassy
und Susanne Praglowsky - unterstützt von Kurt Kren, Mara Matuschka,
Lisl Ponger, Sabine Groschup, Renate Kordon und Bady Minck die Arbeit
fort. So entstand der dreiteilige, insgesamt etwa eineinhalbstündige
16-mm-Film "Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken".
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