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Drehbuch & Regie: Anne Schiltz
Kamera: Jean-Louis Sonzogni
ProduzentInnen: Anne Schroeder, Bady Minck, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Produktion: SAMSA Film (Lux), AMOUR FOU (A)
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Das Cello. Das wohl menschlichste aller Musikinstrumente in Form, Größe und Klang. Elegant schwingt es sich zur Musik. Großmütig geht es auf die Forderungen und Wünsche der Cellistin oder des Cellisten ein, welche es umarmen, es an ihre Beinen stützen, gegen ihre Brust lehnen und seine Vibrationen spüren, während sie die warme, sanfte Stimme
hervorlocken. Das Cello. Nicht 'nur' ein Instrument. Auch ein Kunstwerk. Auch ein Freund.
Die Geschichte eines gestohlenen und nach Jahren beharrlicher Ermittlung in Hong Kong wieder gefundenen Testore Cellos stellt den erzählerischen Rahmen des Dokumentarfilms dar. Wieso hat dieses Cello einen so unschätzbaren Wert? Was bedeutet es den Menschen? Der Film
nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Streichinstrumente und zeigt uns, welch unterschiedliche Verhältnisse verschiedene Menschen zu ein und demselben Objekt haben können.
Wir begleiten das Cello einen kurzen Moment in seinem langen Leben und lernen so seinen Alltag kennen. Mit dem Cello betreten wir Werkstätten, Auktionshäuser und Übungsräume. Wir treffen Hersteller, Händler, Sammler und natürlich jene, die das Instrument zum Leben erwecken: Musiker. Jeder dieser Menschen ist auf verschiedenste Art und Weise mit dem Cello verbunden. Wie diese Beziehungen ausgelebt werden, ist die Kernfrage des Films und liefert seine Bilder und seine Geräuschkulisse. |
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